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Folge 58:52 Min.

SEO vs. GEO: Wie KI-Suchmaschinen das Marketing verändern

Der Beitrag vergleicht klassische SEO-Strategien mit dem neuen Generative Engine Optimization (GEO) im Zeitalter von KI-Suchmaschinen. Er zeigt, wie Benchmarking, technische SEO, Content-Marketing und Linkaufbau sich durch KI verändern und wie Unternehmen ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten steigern können. Konkrete Tools und Methoden werden vorgestellt, um den Share of Voice bei KI wie ChatGPT & Google Gemini zu erhöhen und im digitalen Marketing 2025/26 erfolgreich zu sein.

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Kapitel

Transkript

Zwei Stimmen aus dem Archiv des Online Media Network.

Kaum zu glauben, wie sich das digitale Marketing gerade verändert, oder? GEO hat gerade richtig Fahrt aufgenommen und alte SEO-Methoden wirken langsam wie aus einer anderen Zeit.

Total! Was mich fasziniert: Viele sind noch komplett auf die klassischen SEO-Taktiken fixiert, während GEO bei KI-Suchen schon längst den Ton angibt. Da steckt echt viel Potenzial drin, vor allem jetzt – es fühlt sich fast an wie die Anfangszeit von SEO damals.

Stimmt, irgendwie erleben wir gerade so eine Art zweite Goldgräberstimmung. Lass uns doch mal vergleichen: Wo unterscheiden sich SEO und GEO, und wo gibt es Gemeinsamkeiten?

Gerne! Und vor allem – wie kann man jetzt schon die Weichen stellen, um bei AI-Suchen 2025 richtig durchzustarten? Das sind Fragen, die viele gerade beschäftigen.

Früher hat man ja einfach Keyword-Tracker wie SEMrush genutzt, um das Google-Ranking zu checken. GEO denkt da mittlerweile ganz anders, richtig?

Exakt! Heute schauen wir mit Tools wie LLM Refs nicht nur auf Suchmaschinen, sondern auf AI-Antworten: Wie oft taucht unsere Marke in KI-Ergebnissen auf? Das ist wie ein neuer KPI – Share of Voice in der KI.

Klingt spannend. Und diese Tools schicken dann Anfragen an ChatGPT, Gemini und Co.?

Ja, die feuern zig Fragen mit deinen Keywords an verschiedenste KI-Modelle und messen, wie oft deine Marke empfohlen wird. Mein Favorit ist da ganz klar LLM Refs, weil man super nachvollziehen kann, wie präsent man wirklich ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe: Die Tools stellen viele Varianten von Fragen, z.B. zu 'Sicherheitskameras', und checken, wie oft deine Marke genannt wird?

Genau! Das können Fragen sein wie 'Wo kann ich Sicherheitskameras kaufen?' oder 'Was sind die besten Marken?' – so entsteht ein realistisches Bild, wie sichtbar du in KI-Antworten bist.

Und daraus ergibt sich dann dieser Share-of-Voice-Wert, oder? Bei euren Kunden habt ihr ja manchmal 75 Prozent erreicht, das ist schon heftig.

Das macht richtig Spaß, weil du so direkt experimentieren kannst: Content anpassen, Links aufbauen, und dann live sehen, wie sich der Wert verändert. Für Unternehmen wird dieser KPI immer wichtiger werden.

Was mich noch interessiert: Die Tools zeigen ja auch, woher die KI eigentlich ihre Infos zieht, oder?

Absolut! Du bekommst Listen von Quellen, die in KI-Antworten verwendet werden – zum Beispiel Blogartikel, Listen oder sogar Reddit-Threads. Dadurch weißt du genau, wo du präsent sein solltest.

Das ist ja eigentlich ein kleiner Spickzettel für Content- und Link-Strategien. Wer das nutzt, ist der Konkurrenz echt einen Schritt voraus.

Total! Und es wird noch wichtiger: Je mehr Marken das checken, desto härter wird der Wettbewerb um diese Quellen.

Lass uns mal zur Technik rübergehen – viele denken da gleich an absoluten Expertenkram, aber so wild ist es ja gar nicht, oder?

Nee, im Kern bleibt vieles beim Alten: Schnelle, saubere Websites mit guter Struktur, klaren Überschriften (H1, H2 usw.) und lesbarem HTML. Darauf achten die Suchmaschinen immer noch.

Aber GEO bringt doch ein paar Besonderheiten, oder? JavaScript ist zum Beispiel bei KI-Crawlern oft noch ein Problem.

Genau! Viele KI-Crawler ignorieren JavaScript einfach. Wer seine Seite nur per JavaScript aufbaut, verschenkt Sichtbarkeit. Das kann man sogar mit Browser-Plugins testen – sieht manchmal ganz schön anders aus als gedacht.

Du hast eben Schema erwähnt – das ist für viele noch ein Mysterium. Was bringt Schema konkret für GEO?

Schema ist superwichtig, weil du der KI damit erklärst, wer du bist, was du anbietest und wie vertrauenswürdig du bist. Suchmaschinen wie Google oder Microsoft haben das extra entwickelt, damit sie Inhalte besser verstehen.

Und wer als Chef oder Gründer nicht alles selbst machen will, braucht eigentlich nur jemanden, der sich wirklich mit SEO auskennt.

Genau, aber eben mit GEO-Fokus: Nicht jeder SEO hat das schon auf dem Schirm, vor allem, was JavaScript und moderne KI-Crawler angeht.

Jetzt kommt mein Lieblingsthema: Linkbuilding! Früher war das ja der absolute Geheimtipp, einfach massig Links bauen und nach vorn schießen.

Damals konntest du mit hundert Mini-Websites und Links richtig tricksen – bis Google die Spam-Polizei losgeschickt hat. Aber der Clou: Linkbuilding funktioniert immer noch, nur eben viel smarter.

Und jetzt, mit GEO, ist es eher so, dass du gezielt die Quellen identifizierst, die KIs wirklich nutzen?

Ganz genau! Wir exportieren die Quellen, prüfen, ob unsere Marke schon drin ist und bauen gezielt darauf auf. Das ist wie Detektivarbeit und macht mega Spaß – vor allem, wenn man sieht, wie der Share of Voice steigt.

Wie läuft das bei euch praktisch ab? Baut ihr eine Outreach-Liste und schreibt die Seitenbetreiber direkt an?

Genau! Erst analysieren wir, welche Quellen wirklich relevant sind – Blog, Reddit, Listen usw. Dann sammeln wir Kontaktinfos und gehen auf die Leute zu. Im E-Commerce zum Beispiel schicken wir Produkte oder bieten Affiliate-Links an.

Klar, einfach nur freundlich fragen reicht oft nicht – ein bisschen Mehrwert muss schon dabei sein.

Das ist der Trick: Win-win-Situationen schaffen. Die meisten freuen sich über Content oder Kooperationen, wenn’s authentisch gemacht wird.

Content Marketing klingt erstmal wie immer – Blogartikel schreiben, Keywords recherchieren. Aber im GEO-Zeitalter gibt’s doch ein paar neue Spielregeln?

Stimmt! KI-Suchen laufen nicht linear ab. Nutzer stellen mehrere Fragen, haben Follow-ups, vergleichen Preise, suchen persönliche Erfahrungen. Dein Content muss den kompletten Entscheidungsprozess abdecken, nicht nur Keywords.

Also lieber entlang der Customer Journey denken als einfach massenhaft Artikel rauszuhauen?

Genau das! Wer seine Inhalte auf die echten Fragen und Sorgen der Zielgruppe ausrichtet, taucht viel öfter in KI-Antworten auf – und wird so zur echten Autorität.

Du hast vorhin von Autorenprofilen gesprochen – warum ist das für GEO so wichtig?

Weil KI-Systeme zunehmend auf Vertrauenswürdigkeit achten. Autoren mit LinkedIn-Profil, echte Firmenangaben im Schema, Präsenz auf Social Media oder sogar Pressemitteilungen – all das signalisiert: Hier steckt echte Expertise dahinter.

Das erinnert ein bisschen an den Trend zu E-E-A-T im klassischen SEO, nur jetzt noch wichtiger durch KI.

Richtig, und gerade für Marken, die langfristig wachsen wollen, ist das ein Gamechanger. Wer heute schon anfängt, wird 2025 die Früchte ernten.

Ich denke da an die klassischen Bottom-of-Funnel-Artikel, die direkt zum Kauf führen. Funktioniert das im GEO-Kontext immer noch?

Absolut, aber du musst den Weg dorthin mitdenken. KI-Nutzer stellen oft erst viele Fragen, bevor sie eine Entscheidung fällen. Wenn du auf jede Etappe passende Inhalte hast, bist du am Ende der logische Anbieter.

Das heißt, nicht nur 'beste Kamera', sondern auch 'Was kostet eine Kamera?', 'Welche Features brauche ich?' und so weiter.

Ganz genau. Die Mischung macht's: Breites Wissen für die Reise, gezielte Angebote am Ende – so schlägst du die Brücke von Interesse zu Abschluss.

Wer jetzt richtig loslegen will: Welche Tools und Taktiken würdest du konkret empfehlen?

Am wichtigsten: Schnapp dir LLM Refs oder vergleichbare Tools, exportiere regelmäßig deine Top-Keywords, baue deine Content- und Outreach-Strategie darauf auf. Und vor allem – sei bereit, permanent zu experimentieren!

Super Tipp – und ich glaube, das ist der Spirit, den es heute braucht: Offen bleiben, neugierig sein, und die neuen Chancen nutzen. Was ist dein letzter Ratschlag für Brands, die 2025 vorne dabei sein wollen?

Teste, teste, teste! Die GEO-Landschaft entwickelt sich rasant. Wer flexibel bleibt, kann sogar die Großen überholen. Einfach mal den Mut haben, neue Wege zu gehen.

So viele spannende Einblicke heute! Ich habe echt das Gefühl, dass wir gerade erst am Anfang stehen, was GEO betrifft.

Das ist wirklich so – wir experimentieren täglich, lernen von jedem Schritt, und können mit den richtigen Strategien jetzt richtig Momentum aufbauen. Wer jetzt einsteigt, hat 2025 und 2026 die Nase vorn.

Also: Ran an die Tools, Benchmark setzen, Content und Links clever planen – und nicht den Spaß am Experimentieren verlieren.

Ganz genau! Ich freue mich auf die Entwicklungen, und falls jemand Fragen hat oder tiefer einsteigen will – einfach melden. Gemeinsam holen wir das Maximum raus!

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