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Folge 305:59 Min.

Starker Körper mit Pilates

Pilates ist ein ganzheitliches Training zur Stärkung von Bauch, Rücken, Beinen, Po, Armen und Schultern. Es basiert auf Prinzipien wie Konzentration, Kontrolle und Atmung und verbessert Flexibilität, Balance und Haltung. Geeignet für jedes Fitnesslevel, beugt Pilates Verletzungen und Rückenschmerzen vor, unterstützt die Wirbelsäule und fördert die allgemeine Lebensqualität. Spezielle Tipps helfen beim effektiven Einstieg.

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Kapitel

Transkript

Zwei Stimmen aus dem Archiv des Online Media Network.

Neulich habe ich gemerkt, wie viele Leute plötzlich von Pilates schwärmen. Es klingt wie ein neuer Hype, aber steckt da wirklich mehr dahinter?

Total! Pilates ist tatsächlich viel mehr als ein Trend – es hat sich über Jahrzehnte bewährt, weil es Körper und Geist gleichermaßen stärkt. Ich finde, man spürt schon nach kurzer Zeit, wie anders sich der Körper anfühlt.

Stimmt, ich habe auch gehört, dass es nicht nur um Muskelaufbau geht, sondern um ein ganzheitliches Konzept. Was macht Pilates so besonders?

Das Besondere ist, dass jede Bewegung bewusst und kontrolliert ausgeführt wird. Man trainiert nicht einfach drauflos, sondern arbeitet mit viel Achtsamkeit – das macht wirklich einen Unterschied.

Das klingt spannend! Apropos bewusst trainieren, Pilates hat ja diese berühmten Grundprinzipien. Kannst du die mal kurz erklären?

Gerne! Es sind Konzentration, Kontrolle, Zentrierung, Atmung, Präzision und Fluss. Das heißt zum Beispiel, dass du dich auf jede Bewegung konzentrierst und immer mit deiner Körpermitte arbeitest.

Ich finde besonders die Atmung spannend. Viele unterschätzen, wie sehr eine tiefe, bewusste Atmung den Trainingseffekt verstärken kann.

Absolut! Die Atmung ist beim Pilates wie ein Taktgeber. Sie hilft dir, die Muskeln gezielt anzusteuern und dich zu fokussieren. Das macht jede Übung effektiver.

Jetzt hast du mich neugierig gemacht – warum ist es denn so wichtig, den Körper als Ganzes zu stärken?

Weil ein starker Körper vor allem die Wirbelsäule schützt und Verletzungen vorbeugt. Gerade im Alltag, wenn wir viel sitzen oder uns einseitig belasten, profitieren wir total von einer kräftigen Muskulatur.

Vor allem Rückenschmerzen sind ja heutzutage fast schon so verbreitet wie Schnupfen. Da kann Pilates wirklich vorbeugen, oder?

Genau das! Viele merken schon nach ein paar Wochen, dass sie sich aufrechter fühlen und weniger Beschwerden haben. Es lohnt sich also wirklich, dranzubleiben.

Mir fällt auf, dass bei Pilates gefühlt jede zweite Übung auf die Körpermitte zielt. Was bringen diese Rumpfübungen eigentlich konkret?

Die stärken vor allem die tiefliegende Bauchmuskulatur, die wir im Alltag kaum ansteuern. Das verbessert nicht nur die Haltung, sondern gibt auch dem Rücken mehr Halt.

Das erinnert mich, dass klassische Sit-ups da gar nicht mithalten können. Pilates-Übungen sind ja viel schonender und effektiver, oder?

Ja, besonders weil sie langsam und mit viel Gefühl ausgeführt werden. Dadurch wird die Muskulatur gezielt trainiert, ohne die Wirbelsäule zu belasten.

Wenn wir schon beim Thema Rücken sind – welche Pilates-Übungen helfen da besonders gegen Schmerzen?

Da gibt’s zum Beispiel die sogenannte "Swan"-Übung, die die gesamte Rückenmuskulatur kräftigt. Viele merken schnell, dass sie sich stabiler fühlen – ganz ohne Hanteln.

Das klingt echt gut! Lustig, wie man mit kleinen, feinen Bewegungen so große Effekte erzielen kann.

Tatsächlich, oft reicht es schon, regelmäßig ein paar Minuten zu investieren. Die Kontinuität bringt am Ende den Unterschied.

Jetzt mal ehrlich: Viele trainieren doch vor allem für einen knackigen Po und straffe Beine. Was bietet Pilates hier?

Pilates hat da einiges zu bieten! Übungen wie der "Shoulder Bridge" oder "Side Leg Lift" trainieren Beine und Po, aber immer im Zusammenspiel mit der Körpermitte.

Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Ich habe beim ersten Mal richtig gemerkt, wie sehr auch die Balance gefordert wird.

Genau, das macht das Training auch so effektiv. Du musst ständig ausbalancieren und spannst dadurch viel mehr Muskeln gleichzeitig an.

Was mich total überrascht hat: Pilates beansprucht ja auch die Arme und Schultern, obwohl man kaum Gewichte nutzt.

Das stimmt! Übungen wie der "Plank" oder das "Push-up" nach Pilates-Art kräftigen die Schultern, ohne sie zu überlasten. Das spürt man schon nach kurzer Zeit.

Ich habe bei den ersten Planks richtig gezittert – da merkt man, wie viel Kraft und Stabilität nötig ist.

Am Anfang geht es allen so! Nach ein paar Wochen kannst du aber schon deutliche Fortschritte erkennen, das motiviert total.

Vorhin hast du ja schon die Atmung angesprochen. Warum ist die beim Pilates so entscheidend?

Weil die Atmung jede Bewegung begleitet und unterstützt. Sie hilft dir, auch bei anstrengenden Übungen ruhig zu bleiben und die Muskeln besser zu aktivieren.

Ich musste das anfangs richtig üben – koordiniert ein- und ausatmen, das fiel mir gar nicht so leicht.

Geht vielen so! Mit der Zeit wird die Atmung aber zur Routine, und dann merkt man, wie viel flüssiger die Übungen laufen.

Apropos flüssig – Balance und Stabilität sind ja auch echte Kernpunkte beim Pilates. Warum eigentlich?

Weil sie die Grundlage für jede Bewegung bilden. Wer stabil steht, kann kraftvoller und sicherer trainieren. Und Flexibilität hilft, Verletzungen zu vermeiden und sich geschmeidiger zu bewegen.

Ich merke bei mir, dass meine Balance nach ein paar Wochen Training schon viel besser geworden ist. Das fühlt sich richtig gut an.

So geht's vielen! Kleine Fortschritte motivieren ungemein. Und Flexibilitätsübungen lockern zudem verspannte Muskeln – ein echter Wohlfühlfaktor.

Zum Abschluss – hast du noch ein paar Tipps für alle, die jetzt mit Pilates starten wollen?

Auf jeden Fall! Starte lieber mit wenigen Übungen und achte auf saubere Ausführung statt auf Wiederholungszahl. Und höre auf deinen Körper – es geht beim Pilates nicht ums Durchpowern, sondern um Achtsamkeit.

Das nehme ich mir zu Herzen! Und wie oft sollte man Pilates machen, um wirklich einen Effekt zu spüren?

Schon zwei- bis dreimal pro Woche reichen aus. Am wichtigsten ist, regelmäßig dranzubleiben und die Übungen abwechslungsreich zu gestalten.

Mir ist noch eingefallen, dass viele sich fragen: Braucht man eigentlich spezielle Geräte für Pilates?

Für den Anfang reicht eine Matte völlig aus. Es gibt zwar Geräte wie den Reformer, aber die Basics kannst du ganz ohne machen.

Und gibt's eine Altersgrenze? Oder kann wirklich jeder Pilates machen?

Pilates ist für fast alle geeignet – egal, ob jung oder alt, Einsteiger oder Fortgeschrittene. Die Übungen lassen sich super anpassen, das macht sie so vielseitig.

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